Presse-Information.

Setra auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016: Besuchen Sie uns in Hannover

21.09.2016

  • Stilvolles Reisen mit 1+1-Bestuhlung in der Setra TopClass 500
  • LED-Scheinwerfer: Mehr Sicherheit und niedrigere Kosten
  • Coach MediaRouter: vernetzt und multimedial reisen
  • Sitzbezug Composition: Leder in veredelter Form
  • Komfort-Kopfstützen: Der Sitz nach Maß im Reisebus
  • Setra S 418 LE business: Sitzriese für die Überlandlinie
  • Service: 24h Service mit Telediagnose optimiert, Bus Depot Management, Fernbus-Service

Als führender Omnibushersteller ist Daimler Buses mit seinen Marken Mercedes-Benz und Setra sowie der Dienstleistungsmarke OMNIplus unterwegs nach morgen. Besuchen Sie uns auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 in Hannover! Denn auch die Gegenwart hat ihre Reize.

Stilvolles Reisen mit 1+1-Bestuhlung in der Setra TopClass 500

TopClass 500 – diese Bezeichnung ist Programm für die Spitzenbaureihe von Setra. Mit Voyage Ambassador-Bestuhlung in der kundenindividuellen 1+1-Anordnung zelebriert Setra stilvolles Reisen auf höchstem Niveau. Die Sitze sind drehbar, ihre breiten lederbezogenen Armlehnen klappbar, sie enthalten Ablagen sowie schwenkbare Getränkehalter. Mit verstellbaren Komfort-Kopfstützen, Stecktischen an der Seitenwand, Steckdosen an jedem Sitzplatz, Ablagetaschen links und rechts, beleuchteten Ablagen unter jedem Sitzplatz sowie einer Fußraumbeleuchtung erfüllt die Bestuhlung maximale Ansprüche.

Setra präsentiert die Bestuhlung in einem 13,3 m langen Superhochdecker TopClass S 516 HDH. Er ist unter anderem mit Ambientebeleuchtung sowie dem Glasdach TopSky Panorama ausgestattet.

LED-Scheinwerfer: Mehr Sicherheit und niedrigere Kosten

IAA-Premiere haben bei Mercedes-Benz und Setra die weltweit ersten integrierten LED-Scheinwerfer in Omnibussen. Fahrer profitieren von einem Licht, das die Augen weniger ermüdet: Die Farbtemperatur des Lichts aus LED-Scheinwerfern entspricht annähernd dem Tageslicht. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal: Der Lichtstrom einer LED-Lampe bleibt über ihre gesamte Lebensdauer nahezu konstant hoch. Diese Lebensdauer wiederum erreicht ein Vielfaches von Halogen- oder Xenonlampen. Mehrere Lampenwechsel entfallen deshalb, also auch die damit verbundenen Kosten und Ausfallzeiten – Unternehmen profitieren bei LED-Scheinwerfern daher von spürbar niedrigeren Unterhaltskosten.

Bei den neuen Lampen für Mercedes-Benz und Setra handelt es sich um Bi-LED für Abblend- und Fernlicht in einem einzigen Gehäuse. Jeweils fünf LED erzeugen das Abblendlicht, drei weitere LED das Fernlicht. Lieferbar sind sie für Setra TopClass 500 und ComfortClass 500 sowie für den Mercedes-Benz Citaro. Die LED wurden in die vorhandenen Scheinwerfer der Modellreihen integriert. Das individuelle Marken- und Modellgesicht bleibt deshalb vollständig erhalten, Form und Funktion gehen eine perfekte Verbindung ein.

LED-Hauptscheinwerfer präsentiert Daimler Buses auf der IAA anhand des Hochdeckers der Setra ComfortClass vom Typ S 516 HD, am Super-hochdecker der Setra TopClass S 516 HDH sowie am Mercedes-Benz Citaro NGT.

Coach MediaRouter: vernetzt und multimedial reisen

Im Fernlinienbus ist es eine selbstverständliche Pflicht, im Ausflugs- und Reisebus kann es die Kür bedeuten: Schnelles Internet für Passagiere ist ein Wettbewerbsvorteil im Busreisemarkt. Mercedes-Benz Tourismo sowie Setra ComfortClass 500, TopClass 500 und der Doppelstockbus S 431 DT können jetzt ab Werk in allen Ausführungen optional mit Router und Antenne ausgestattet werden.

Der Coach MediaRouter verfügt über zwei Einschübe für SIM-Karten auf LTE-Basis sowie über zwei USB-Anschlüsse. Damit ist gewährleistet, dass Nutzer während der Fahrt über die Internetnutzung hinaus mit ihren mobilen Endgeräten ebenfalls Medien aus einer lokalen Datenbank abrufen können. Dies entlastet gleichzeitig die Netzanbindung.

Über einen professionellen WLAN-Anbieter stehen gegen ein monatliches Entgelt pro Fahrzeug ein rechtskonformer WLAN-Hotspot und ein Entertainment-Paket zur Verfügung. Die Bedienoberfläche auf den Endgeräten der Reisenden ist optisch ansprechend und benutzerfreundlich. Außerdem können Busunternehmen eine individuelle Landing-Page erhalten, die sich beim Einloggen automatisch öffnet. Für das Internet gibt es optional einen Jugendschutzfilter. Busunternehmen erhalten einen vierteljährlich aktualisierten Stick. Er erhält ein Entertainment-Paket aus mehreren Dutzend Spielfilmen und fünf Episoden aus jeweils zwei aktuellen TV-Serien. Darüber hinaus öffnet er den Weg zu zehn Musikkanälen mit unterschiedlichen Programmen.

Etwa 40 bis 50 Fahrgäste pro Bus können sich gleichzeitig einloggen. In Vorbereitung ist eine automatische Aufteilung der verfügbaren Datenrate zwischen den Nutzern.

Das Unterhaltungsangebot per Stick durch den Internetanbieter ist nur der erste Schritt für das Infotainment der Zukunft an Bord von Omnibussen. Urlauber oder Reiseleiter können mit Hilfe des Coach MediaRouter ihren Mitreisenden aktuelle Schnappschüsse und Filme vorführen. Sie werden auf einen USB-Stick geladen, der Fotos, Filme und Musik an den Router über-trägt. Er wiederum verteilt die Inhalte per Stream an die Fahrgäste. Dies betrifft nicht nur Unterhaltung und Reiseerinnerungen, sondern ebenfalls Präsentationen und Filme oder andere Unternehmensinformationen bei geschäftlich veranlassten Reisen im Mietomnibusgeschäft.

Ebenso können Busunternehmen ihre Reisen über Einzelangebote oder komplette Kataloge bewerben sowie das Speisen- und Getränkeangebot an Bord des Omnibusses. Eine weitere Möglichkeit zu Information und Unterhaltung der Fahrgäste sind Tipps zu Reiseziel oder Reiseland der aktuellen Fahrt.

Mercedes-Benz und Setra präsentieren den neuen Coach MediaRouter auf der IAA in allen ausgestellten Reisebussen.

Sitzbezug Composition: Leder in veredelter Form

Ebenfalls erstmals auf einer IAA zu sehen: Bei Kopfteilen und Sitzen löst das Ledermaterial Composition die klassische Lederhaut als Bezug ab. Composition besteht aus Lederfasern, ist genarbt, atmungsaktiv und hat alle positiven Eigenschaften von Leder. Jedoch ist Composition viel pflegeleichter und damit maßgeschneidert für den Einsatz in Omnibussen.

Composition wird von Mercedes-Benz und Setra vom Kopfteil über Lehn- und Sitzfläche bis zu den Seitenteilen der Sitze verwendet. Das Material hat, wie alle Stoffe und Leder, die harten Tests in den eigenen Labors absolviert Die lieferbaren Farben sind auf die aktuelle Stoffkollektion abgestimmt.

Auf der IAA präsentieren Mercedes-Benz und Setra das Ledermaterial Composition in einer Vielzahl von Varianten. Die Spanne reicht vom Bezug der Kopfteile über Leder-Stoff-Kombinationen für Reisebussitze bis zum einzigartigen Bezug der Luxusbestuhlung vom Typ Voyage Ambassador mit mehrteiliger Leder-Stoff-Kombinationen für Sitzfläche und Lehne, schwarzer Rückenlehne und Sitztasche sowie Designelementen in „Mystic White“ in einem Superhochdecker Setra S 516 HDH.

Komfort-Kopfstützen: Der Sitz nach Maß im Reisebus

Bei Mercedes-Benz und Setra orientieren sich die Sitze an den Passagieren: Die Reisebusse sind optional mit verstellbaren Komfort-Kopfstützen für die Fahrgastsitze lieferbar. Sie erhöhen die Rückenlehne um 40 mm und lassen sich zusätzlich stufenlos um 85 mm ausziehen. Somit passen sie sich perfekt an die individuelle Körpergröße an. Da die Seitenteile der Kopfstützen ebenfalls verstellbar sind, findet der Kopf bei einem Nickerchen während der Fahrt einen optimalen Halt wie in einem behaglichen Ohrensessel. Die neuen Komfort-Kopfstützen sind maximal 260 mm breit und schränken daher das Sichtfeld rückwärtiger Fahrgäste nur geringfügig ein.

Mercedes-Benz und Setra präsentieren die neuen Komfort-Kopfstützen auf der IAA in den Reisebussen Mercedes-Benz Tourismo M, Setra ComfortClass S 515 HD und Setra TopClass S 516 HDH.

Setra S 418 LE business: Sitzriese für die Überlandlinie

Je nach Ausstattung bis zu 100 Fahrgastplätze, bei Vollbestuhlung maximal 63 Sitzplätze, Barrierefreiheit im weitläufigen Niederflurbereich vor den beiden Hinterachsen – geht es um Überlandlinien mit sehr hoher Auslastung ist der Setra S 418 LE business in seinem Element. Der höchst wirtschaftliche Dreiachser feiert seine IAA-Premiere.

Er ist prädestiniert für das Ausschreibungsgeschäft. Und er ist flexibel: verschiedene Türvarianten, einfache oder doppelte Sondernutzungsflächen mit Rollstuhl- oder Kinderwagenplatz gegenüber der Tür zwei, zusätzliche Sondernutzungsfläche vor der Tür zwei, unterschiedliche Bestuhlungen und Bereifungen, zwei Leistungsstufen, vier Getriebevarianten – der 14,64 m lange Überlandbus ist ein Alleskönner. Auf der IAA zeigt er dies in einer Ausführung mit 57 Sitzplätzen sowie Sondernutzungsfläche gegenüber Tür zwei und zusätzlichen Klappsitzen.

Telediagnose: 24h Service optimiert, Ausfallzeiten minimiert


Die Servicemarke OMNIplus für Omnibusse von Mercedes-Benz und Setra präsentiert auf der IAA ein ganzes Bündel neuer Dienstleistungen. Im Mittelpunkt steht der neue Service Telediagnose. Er optimiert den 24h Service und kann Ausfallzeiten bei Pannen deutlich verkürzen. Einzige Voraussetzung ist die Ausstattung des Omnibusses mit dem Telematikdienst FleetBoard.

Sollte ein Omnibus von Mercedes-Benz oder Setra eine Panne haben, kann der Fahrer durch einen einfachen Knopfdruck zahlreiche Daten direkt an den 24h Service übertragen. Mit ihnen identifiziert sich der Omnibus, nennt seine Geokoordinaten zur genauen Lokalisierung und übermittelt sowohl die aktuellen als auch die gespeicherten Fehlercodes.

Die Daten werden an den nächstgelegenen OMNIplus Servicestützpunkt übertragen und interpretiert. Daraus resultieren zahlreiche Vorteile: Der telefonische Erklärungsaufwand des Fahrers wird verringert, der exakte Standort ist bekannt, Missverständnisse können vermieden werden. Schon bevor ein Servicetechniker ausrückt, kann er sich auf Grundlage der vorliegenden Fehlercodes auf den konkreten Pannenfall vorbereiten und eventuell notwendige Spezialwerkzeuge und Teile mitnehmen.

Ist aus den Daten bereits vorab ein folgenschwerer Ausfall zu erkennen, kann OMNIplus nach Rücksprache mit Fahrer und Unternehmen bereits frühzeitig ein Ersatzfahrzeug organisieren. Die Fahrgäste müssen also nicht unnötig auf die Weiterreise warten.

Bus Depot Management: Top-Fuhrpark durch Herstellerservice

Niemand kann Omnibusse besser pflegen, warten und reparieren als der Hersteller. Deshalb hat OMNIplus das Bus Depot Management entwickelt. Autorisierte Servicestützpunkte von OMNIplus übernehmen Dienstleistungen unmittelbar in der Werkstatt des Kunden. Das Angebot wendet sich an Flottenbetreiber. Seine Basis bildet ein längerfristiger Wartungs- und Reparaturvertrag, zum Beispiel im Rahmen einer Ausschreibung.

Je nach Ausgestaltung des Vertrags übernimmt OMNIplus die regulären Wartungs- und Reparaturarbeiten bis hin zu Lack- und Karosseriearbeiten vor Ort im Depot. OMNIplus stellt die Mitarbeiter in der Werkstatt und deren Qualifizierung, richtet das Teilelager exakt auf den Bedarf ein und kümmert sich um die Ersatzteilversorgung.

Die Fuhrparks erhöhen mit Bus Depot Management signifikant die Verfügbarkeit ihrer Omnibusse, sie sparen gleichzeitig unnötige Wege, Ausfallzeiten und Verwaltungsaufwand. Die Omnibusse sind stets topgepflegt und haben einen größeren Werterhalt.

Fernbus Service: Dienstleistung nach Maß für Langstreckenläufer

Fernlinienbusse sind die Langstreckenläufer unter den Reisebussen. Sie legen im Jahr beachtliche sechsstellige Kilometerleistungen zurück. Umso wichtiger ist ein hochspezialisierter Service. OMNIplus hat deshalb den Service Fernbusse ins Leben gerufen, zunächst für den deutschen Markt. Entlang der wichtigsten Routen und an Knotenpunkten sowie wesentlichen Endhaltestellen beteiligen sich inzwischen zirka 90 Servicestützpunkte daran.

Sie bieten für Fernbusse spezifische Dienstleistungen. Standard sind der regelmäßige Fernbus-Check, eine Prüfung aller wesentlichen technischen und Sicherheits-Funktionen des Omnibusses sowie Außenwäsche, Abwassertank-Entleerung, Frischwasserbefüllung und eine erhöhte Ersatzteilbevorratung des Stützpunkts für Teile und Zubehör aller gängigen Fernbusse von Mercedes-Benz und Setra. Je nach Stützpunkt kommen zusätzliche Dienstleistungen hinzu: Innenreinigung, OMNIplus GlassService und TireService, Mobilitätskonzept mit Hol- und Bringservice, Stell- und Parkplätze für Fernbusse sowie ein Ersatzfahrzeug im Fall einer Panne.