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Für jeden Einsatz genau der richtige Bus

13.05.2011

  • Innovative Setra Ausstattungen erfüllen alle Anforderungen der Branche
  • Anspruchsvolles Exterieur und Interieur prägen den exklusiven Reiseeinsatz
  • Variantenreichtum der Marke überzeugt auch im europäischen Linienverkehr

Ob im luxuriösen Fernreiseverkehr, mehrtägige Städtereisen, Clubausfahrten oder im Überlandlinien-Einsatz - mit einer Vielzahl innovativer Ausstattungen und Lösungen für Exterieur und Interieur erfüllen die Fahrzeuge der Marke Setra seit jeher die vielseitigen Anforderungen und Wünsche von Busunternehmen aus der ganzen Welt.

Kein Einsatz eines Busses ist wie der andere und stellt so für die Mitarbeiter in den Bereichen Entwicklung, Design, Produktion und Vertrieb eine stetige Herausforderung im täglichen Miteinander mit den Kunden dar. Eine Aufgabe, die Setra gerne annimmt. Des Weiteren sind der persönliche Geschmack der Busunternehmer und deren unterschiedlichen Zielgruppen von Reisenden weitere maßgebliche Einflussfaktoren bei der Ausstattung der Busse, mit denen Setra seit 60 Jahren ein Höchstmaß an Individualität umsetzt. Bei Setra weiß man, dass nur ein Bus, der auf einen speziellen Einsatzzweck und die Wünsche der Kunden zugeschnitten ist, auch ein Optimum an Wirtschaftlichkeit darstellt.

Setra Voyage – die neuen Sitze für den Luxusreiseverkehr

Für die Fahrgäste steht der Komfort im Vordergrund. Aus diesem Grund stellte die Marke im vergangenen Jahr auf der Internationalen Automobil Ausstellung IAA Nutzfahrzeuge in Hannover eine völlig neu entwickelte Sitzgeneration vor, die am Standort Neu-Ulm gefertigt wird. Die Baureihe Setra Voyage ist für Reisebusse der Spitzenklasse konzipiert und zeigt mit den Top-Varianten Voyage Plus und Voyage Supreme in Stoff und Farbe neue Dimensionen bei exklusiven Busreisen auf. Die Sitze verbinden höchsten Komfort mit großer Sicherheit, logischer Funktionalität und geringem Gewicht. Speziell für zweiachsige Busse in Ländern mit niedrigem zulässigen Gesamtgewicht ist der letzte Punkt von großem Vorteil. In Zahlen ausgedrückt: Bei einem 12 Meter langen Reisebus in Drei-Sterne-Ausführung beträgt die Reduzierung des Gewichts durch die neuen Sitze rund 70 Kilogramm. Ob Keder in Stoff, Kopfteile in Leder, Taschenhaken, Abfallbehälter oder Audiosysteme mit Kopfhöreranschluss - durch ein ausgefeiltes Modulsystem sind dem Busunternehmen bei der Wahl der speziellen Sitzvarianten so gut wie keine Grenzen gesetzt. Aus bis zu 85 verschiedenen Polsterstoffen kann sich der Kunde im Setra Kundencenter sein Sitzdesign variabel zusammenstellen. Doch auch individuelle Stoffwünsche werden in der nahegelegenen Fertigungshalle umgesetzt und verarbeitet.

3D-Busdesigner: modernste Computertechnik gibt den Überblick

In einem komfortabel ausgestatteten Setra Omnibus ist der Weg das Ziel. Deshalb bieten die Designer eine Vielzahl an Bestuhlungsvarianten an. Unter anderem die 2+1-Anordnung, die den Fahrgästen ausreichend Platz für Arme und Beine bietet. Drei Sitze in einer Reihe stehen für einen höchstmöglichen Komfort und verdeutlichen den hohen Anspruch, den die Ulmer Marke der Daimler AG erhebt und erfüllt. Dazu zählt auch die Variante, bei der die Sitze an der Gangseite jeweils um sechs Zentimeter nach vorne versetzt sind. Sie sorgen für ein komfortables Sitzgefühl mit noch mehr Freiraum im Schulterbereich sowie für eine deutlich bessere Sicht durch die Seitenscheiben.

Herzstück der Gestaltungsplanung ist das Setra DesignCenter, in dem den Kunden eine breite Palette an verschiedensten Möglichkeiten der Innenausstattung zur Verfügung steht. Denn ein optisch ansprechendes Fahrzeug ist immer ein Blickfang für die Reisenden und so ein wichtiger Garant für den wirtschaftlichen Erfolg. Aus diesem Grund ist eine Designberatung ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl eines Neufahrzeuges. Mit dem in der Omnibusbranche einzigartigen 3D-Busdesigner hat die Marke den Beratungskomfort mit modernster Computertechnik auf höchstem Niveau angesiedelt. Ob eine Auswahl bei der Grundfarbe der Karosserie, der Spiegelschalen oder Radzierblenden getroffen werden oder der Kunde sich für die Farben der Sitzbezüge, Vorhangstoffe, Podeste, Gepäckablagen oder der Seitenwandverkleidung entscheiden muss: im Neu-Ulmer Setra DesignCenter ist die Wahl schon längst keine Qual mehr. Denn die Busunternehmer können sich auf zwei 60"-Monitoren binnen weniger Augenblicke und ganz in Ruhe ein klares Bild von der Optik ihres neuen Busses machen und das Fahrzeug noch während der Beratung in dreidimensionaler Form erleben. Mit insgesamt acht Millionen Grafikelementen können sie sich jeden Winkel der aktuellen TopClass-, ComfortClass- und MultiClass-Busse dreidimensional darstellen lassen.

Wohnraumgefühl und technische Raffinesse


Immer der Zeit voraus. Mit außergewöhnlich ausstaffierten Fahrzeugen zeigte Setra in den vergangenen Jahren dem internationalen Fachpublikum immer wieder neue Wege der Innenraumgestaltung auf. So demonstrierte die Marke mit einem S 416 HDH, wie sich ein wohnliches Reisegefühl mit einer Fülle von funktionalen Einrichtungsgegenständen verbinden lässt. Bereits das äußere Erscheinungsbild des Dreiachsers mit Glasdach verband Eleganz und Exklusivität, die beiden Außenspiegel des in Marongold lackierten Fahrzeuges glänzten in Chrom-Optik. Im Innenraum vermittelte ein heller Nussbaumboden Schiffsdeckoptik, die 27 Sitze der 2+1-Bestuhlung waren ebenso wie das Cockpit mit dunkelbraunem und beigem Leder überzogen. Sitze, Decken- und Wandverkleidungen sowie die integrierten Nutzflächen traten mit hochwertigen Textilien, Echtholz und hochglanzlackierte Flächen in harmonischem Einklang. Im Bereich des hinteren Einstiegs ersetzten die Designer die Einbauküche durch eine 1,80 Meter hohe Garderobe, die eine doppelte Funktion erfüllte. So konnte eine darauf integrierte Tischfläche von den Passagieren jederzeit zu einem „fahrenden Arbeitsplatz“ für handelsübliche Notebooks umfunktioniert werden. Ein i-pod-Anschluss, der zugleich MP3-Player, Kalender, Adressbuch, Weltuhr und Wecker war, ließ die Herzen der Passagiere ebenfalls höhen schlagen.

Setra bietet eine vielseitige Welt der Küchen und Toiletten

Insgesamt stehen fünf Küchen-Grundvarianten mit integrierten Kaffeemaschinen, Mikrowellen-Geräten, Stauräumen und Thermoskannen zur Verfügung. Der Ein- und Anbau weiterer Komponenten, wie Kühlschränke, Heißluftherde oder Automaten für Kalt- und Heißgetränke ist als Sonderwunsch möglich und wird in enger Abstimmung von Entwicklungsabteilung und Vertrieb individuell umgesetzt. Die aus pflegeleichtem Kunststoff hergestellten Küchen können sowohl im Bereich des Mitteleinstieges, als Stehelement hinter dem Einstieg II, gegenüber dem Einstieg II oder im Heck des Busses Platz finden. Ebenso ist es möglich, eine Kaffeemaschine in den Reisebegleiterschrank zu integrieren. In England und in der Türkei gibt es unter anderem auch Heißwasserentnahme-Installationen auf der WC-Kabine. Alternativ können die Küchenelemente auch mit Holz- oder Resopal-Schichtstoffen sowie mit veredelten Airbrush-Motiven bestellt werden. Dies gilt auch für die Toiletten, deren Innenraum aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht. Der Einbau der Toilette, die es in drei Grundausführungen gibt, erfolgt standardgemäß vor dem Einstieg II. Auf Wunsch ist auch der Einbau eine Hecktoilette möglich.

Barrierefreies Reisen durch ausgeklügelte Liftsysteme

Ob Reisebus oder Linienfahrzeug. Schon immer stand auch die Realisierung von behindertengerechten Fahrzeugen im Fokus der Setra Ingenieure. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden hat die Marke in den vergangenen Jahren verschiedene Lösungen für Liftsysteme entwickelt, die barrierefreie Zugänge in den Fahrgastraum ermöglichen. Diese hydraulisch betriebenen Elemente können platzsparend auf der untersten Trittstufe der hinteren Tür, im Staufach hinter der Antriebsachse oder im Gepäckraum hinter der Vorderachse auf- und untergebracht werden. Speziell entwickelte Airline-Schienen sichern Rollstühle während der gesamten Fahrt. Zudem können in Setra Bussen für Menschen mit Behinderungen auf Wunsch auch großräumige Toiletten im Heckbereich sowie ein spezieller Lift für den Transport vom Fahrgastsitz zur Toilette installiert werden.

Grasgrüner Rasenboden und ausklappbarer Außentresen

Jüngstes Beispiel der enormen Innovationskraft sind die Busse der Special Edition, die Setra im Herbst 2010 – rechtzeitig zum Jubiläumsjahr – auf der Neu-Ulmer Setra Show präsentierte. Sie zeigen, dass die Ulmer Traditionsmarke noch heute an ihren historischen Wurzeln festhält. Mit Material und Farben sowie einem speziell für das Jubiläum konzipierten K-Logo auf Radkappen, im Lenkrad und auf der Porzellan-Blumenvase an der A-Säule, lässt Setra das Ambiente der Anfangsjahre im Omnibus-Interieur sowie den Beginn des Omnibusbaus vor 100 Jahren auch mit bisher nie gezeigten Stoffen und Materialien noch einmal retrospektiv aufleben.

Der Ideenreichtum der Ingenieure kennt auch nach 60 Jahren Entwicklungsarbeit keine Grenzen. Das bewies die Marke der Daimler AG, als sie auf der Internationalen Automobil Ausstellung IAA Nutzfahrzeuge 2010 Busse mit grasgrünen Rasenboden und mit echtem Steinfurnier zeigte. Ebenso auf der Messe: ein TopClass-Bus mit ausklappbaren Getränketresen.

Bücherbus und mobiles Röntgenlabor

Doch Setra hat im Lauf der vergangenen Jahrzehnte immer wieder auch bewiesen, dass ein Bus nicht nur ein äußerst komfortables Reise- und Linienfahrzeug ist, sondern auch für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke genutzt werden kann: ob als mobiles Röntgenlabor in Österreich, als Anwerbestation für die kanadische Marine oder als Tourbus, mit dem berühmte Rock- und Popstars auf Konzertreisen durch ganz Europa gehen. Ein Setra Bus der ganz besonderen Art ist in den Niederlanden unterwegs, wo eine Abteilung des holländischen Justizministeriums zwei Spezialbusse zum Gefangenentransport einsetzt. Die zwei S 417 UL mit GT-HD-Aufbau verfügen über eine Fahrerkabine mit Fahrersitz und zwei Beifahrersitzen sowie ein Zellenabteil mit 12 Doppelund vier Einzelzellen. Insgesamt 28 Straftäter können mit diesem Setra „reisen“.

Mit einer wahrhaft erlesenen Ausstattung ist in Stuttgart seit einigen Monaten ein S 415 UL der MultiClass 400 ein Blickfang in den Straßen der Schwabenmetropole. Helles Holz sowie ein kräftiger Blauton sorgen für ein ansprechendes Ambiente im Fahrzeug-Innenraum des Bücherbusses, der mit einigen technischen Raffinessen versehen ist. Zum Beispiel kann der Fahrerplatz in kürzester Zeit und ohne großen technischen Aufwand in Höhe und Richtung verstellt und so zu einem der beiden Beratungsplätze im Bus umfunktioniert werden. Zudem bietet die Bordtechnik des zur fahrenden Bibliothek verwandelten Überlandlinienbusses weitreichende Recherchemöglichkeiten im Gesamtsystem der Stadtbücherei Stuttgart, in allen Bibliotheksparten sowie im Internet.

Einen ganz besonderen Linieneinsatz gibt es auf der Strecke zwischen Nürnberg und Prag zu erleben. Mit sieben Setra Doppelstockbussen des Typs S 431 DT bietet die Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF) eine Verbindung zwischen der fränkischen und der tschechischen Metropole an - und schließt so eine Lücke im bestehenden Streckennetz der Deutschen Bahn AG. Die Fahrtzeit beträgt drei Stunden und 45 Minuten und ist damit um eine Stunde und zwanzig Minuten kürzer als die bisherigen Anbindungen zwischen Nürnberg und der Goldenen Stadt. Von Montag bis Freitag starten die Busse im Zwei-Stunden-Takt täglich fünf Mal in beide Richtungen. An den Wochenenden und an Feiertagen wird die 300 Kilometer lange Strecke sechs Mal bedient. An ihren Haltepunkten vor den jeweiligen Hauptbahnhöfen sind die Busse jederzeit ein Blickfang. Mit ihrem Design erinnern die Setra Doppelstockbusse, die im Fahrplan der Deutschen Bahn AG als offizielle Zugverbindungen ausgewiesen sind, an ICE-Züge.

Ein Einsatzbeispiel, dass es auch bei unseren südlichen Nachbarn gibt. Auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bieten außerhalb des Gleisverkehrs Fahrten mit Doppelstockbussen der Setra TopClass an.

Vielseitigkeit im täglichen Linieneinsatz

Nicht nur im Reisesektor, sondern auch bei den Fahrzeugen der MultiClass vereint Setra die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. Ob im Linienverkehr oder für Ausflugsfahrten, je nach Einsatzzweck sind die UL-Modelle mit einer funktionellen steilen Linienfront oder mit einer dynamisch schrägen Front mit Reisebus-Charakter erhältlich. Vielseitigkeit demonstriert die Marke im europäischen Überlandlinienverkehr auch mit unterschiedlichen Klimatisierungsstufen sowie im Bereich der Aus- und Einstiege, die in mehreren Varianten – so auch in Form von doppeltbreiten Türen – angeboten werden. Gut sichtbare Konzeptlösungen findet man bei Setra auch bei den Fahrtzielangaben. Hier können die Kunden zwischen den langlebigen und intensiv leuchtenden LED-Anzeigen und den flachen, platzsparenden LCD-Anzeigen wählen, die mit einer klaren Schriftkontur die Passagiere informieren. Und wer mutwillige Beschädigung in seinem Bus vermeiden möchte, dem ist ein Blick nach Frankreich empfohlen, wo ein Busunternehmen seine Setra Busse mit Kameras zur Vandalismus-Überwachung ausrüsten ließ. Auch die Fahrzeuge für den Überlandlinienverkehr werden seit diesem Jahr mit den Sitzen der neuen Generation ausgestattet, die in Funktionalität und Sicherheit allen gesetzlichen Anforderungen und Normen erfüllt. Der Sitztyp Setra Route verfügt serienmäßig über abstandsoptimierte feste Rückenlehnen und einen gangseitigen Haltegriff. Den Kunden stehen hier ebenso zahlreiche Ausstattungsvariationen zur Verfügung, darunter auch verstellbare Rückenlehnen, Fußstützen, Polstervarianten sowie eine Antivandalismusschale an der Rückseite der Lehne.